Die Stolpersteine, die vor vielen Häusern in unserer Stadt im Gehweg eingelassen sind, erinnern an Menschen, die während der NS-Zeit verfolgt, deportiert und ermordet wurden.
Mit Lappen und Wasser machten die Schülerinnen und Schüler die Messingplatten wieder glänzend – ein stilles Zeichen gegen das Vergessen.
Die Aktion soll daran erinnern, dass hinter jedem Namen ein Mensch mit einer Geschichte steht und dass es unsere Aufgabe ist, die Erinnerung an sie wachzuhalten, wie eine Schülerin der 10b eindrucksvoll schildert: „Es ist wichtig, dass diese kleinen Gedenksteine gepflegt werden und sichtbar bleiben. Sie erinnern uns an die Menschen, die durch den Nationalsozialismus ihr Leben verloren haben.
Ich finde es gut, dass es Stolpersteine gibt, weil sie Geschichte im Alltag sichtbar machen. Man geht nicht einfach daran vorbei, sondern hält kurz inne und denkt nach. So bleibt die Erinnerung lebendig und mahnt uns, Verantwortung zu übernehmen."



