Schüler helfen Schülern

Bei dem Lösen ihrer Probleme

Streitschlichtung des Pestalozzi-Gymnasiums Unna

 

 

Bei der Schlichtung:

Die Schüler schreiben auf, welche Erwartungen sie an den anderen haben

 

 

Worum es geht

Fast jeder von uns, egal ob Kind oder Erwachsener, hat Konflikte oder erlebt Streitigkeiten.
Das kommt jeden Tag vor, zu unterschiedlichsten Zeiten und mit verschiedensten Personen.

Das ist zunächst einmal auch nicht schlimm, sondern ganz normal. Wichtig ist nur, wie man einen Streit beendet.

Häufig gibt es dabei Sieger und einen Verlierer. Mindestens einer ist hinterher sehr unzufrieden, da sich immer einer mehr durchsetzen und der andere nachgeben muss.

Doch das geht auch anders:

Neutrale Dritte, wir Streitschlichterinnen und Streitschlichter, können euch dabei helfen, Konflikte friedlich zu lösen, sodass alle Beteiligten zufrieden sind.

Wie funktioniert das?

Ziel ist, dass die Streitenden miteinander reden und sich gegenseitig zuhören, um die Sichtweise des anderen kennenzulernen. Vielleicht gelingt es dann, sich ein wenig in den anderen hinein zu versetzen. Das ist eine gute Grundlage, gemeinsam über mögliche Lösungen des Konflikts nach zu denken. Die gefundenen Lösungen werden in einer Art „Vertrag“ in einem Schlichtungsformular festgehalten, sodass nichts Wichtiges vergessen werden kann. Dabei wird nur das in das Formular eingetragen, mit dem alle Beteiligten völlig einverstanden sind. Deshalb gibt es nach einer Streitschlichtung nur Gewinner und Sieger. Natürlich behalten die Schlichter/innen alles Gehörte für sich.

Warum gerade Schüler?

Im Regelfall sind die Streitschlichter/innen Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 8-12. Da sie ähnliche Probleme haben oder hatten wie du, ist es für sie oft viel leichter, dich zu verstehen, als dies ein Erwachsener tun könnte. 

Außerdem haben sie dafür eine spezielle halbjährige Ausbildung absolviert. Dabei haben sie gelernt, gut zuzuhören, sich in die Situation anderer Schüler/innen hinein zu versetzen, unparteiisch zu sein und Verschwiegenheit zu bewahren. Sie sind jedoch keine „Richter“, die über euch entscheiden, sie unterstützen euch nur beim Finden einer Lösung.