Das Betriebspraktikum und der Praktikumsbericht

Viele von Ihnen wissen bereits, um wie viel Uhr und wo Sie Sich am 09. Jan. 2017 in Ihrem Unternehmen einfinden sollen. Wer dies nicht weiß, ruft am besten bis Weihnachten an und erkundigt sich.

 

Das Praktikum:

  1. Ihre normale tägliche Arbeitszeit beträgt acht Stunden, inklusive 1 Std. Pause (Frühstück, Mittag, Kaffee); die Pausen variieren je nach Betrieb, weil z.B. einige Unternehmen mittags schließen. Leichte Abweichungen sind möglich.
  2. Zu den normalen Arbeitstagen gehören nicht  Samstag und Sonntag. In Zeitungen, Krankenhäusern und Hotels können diese Tage zu „normalen Arbeitstagen“ werden, dafür gibt´s dann in der kommenden Woche einen freien Tag.
  3. Anfangs- und Endzeiten sind in den unterschiedlichen Betrieben sehr unterschiedlich; einige beginnen früh, andere erst mittags, das ist immer mit dem Unternehmen abzuklären.
  4. Werden Sie hauptsächlich mit Kaffeekochen, Putzen, Aufräumen beschäftigt, umgehend Herrn Holthusen (siehe Nummer unten) anrufen; die gerade genannten Tätigkeiten gehören aber auch zum allgemeinen Arbeitsalltag!
  5. Wenn Sie etwas zerstören, jemanden  oder sich selber verletzen, sofort bei der Schule oder direkt bei Herrn Holthusen anrufen, der sich dann um das weitere Verfahren mit der Versicherung und dem Betrieb kümmert.
  6. In der Praktikumsbetreuung wird zunächst telefonisch versucht abzuklären, wie Sie Sich integrieren, ob Sie regelmäßig und pünktlich erscheinen oder ob sich Probleme ergeben und/oder  Ihre Betreuer wünschen, dass Lehrer am Praktikumsplatz vorbeikommen.
  7. Haben Sie Probleme mit den Betreuern am Praktikumsort, rufen Sie bitte an, nennen Sie aber auch Ihren Namen oder schicken Sie eine Mail. Herr Holthusen wird sich dann mit den Betrieben  unverzüglich in Verbindung setzen.
  8. Informieren Sie den Betrieb schon zu Beginn, dass Sie einen Bericht verfassen müssen und fragen Sie, mit wem Sie da am besten reden können. Teilen Sie ebenso mit, dass Sie am Ende eine Praktikumsbescheinigung benötigen, die Sie dem Praktikumsbericht hinzufügen müssen. Dafür kann auch der beigefügte Vordruck benutzt werden, Praktikumszeugnisse und andere Praktikumsbestätigungen sind aber  ausdrücklich erwünscht.
  9. Die einzelnen Seiten des Praktikumsberichts bitte niemals in einzelne Plastikhüllen stecken.
  10. Wenn Sie krank werden oder aus bestimmten Gründen nicht zum Betrieb gehen können, sofort die Schule oder Herrn Holthusen direkt informieren  (Handy/ Email) und den Betrieb. Aus versicherungstechnischen Gründen müssen sowohl der Betrieb als auch Schule  sofort informiert werden!
  11. Wer aus persönlichen Gründen (z.B. wichtige familiäre Ereignisse) nicht den Betrieb aufsuchen kann, muss Herrn Holthusen vorab informieren. Nur er kann Sie freistellen, wenn der Grund nachvollziehbar ist.
  12. Einige Unternehmen haben eine bestimmte „ Kleiderordnung“. Banken( Anzug/Stoffhose; Krawatte/Blazer/ keine Turnschuhe/ Oberhemd), Hotel (dunkler/schwarzer Rock/Hose; helle/ weiße Bluse), Krankenhaus ( helle/weiße Hose/Poloshirt/Bluse – wird oft vom Krankenhaus gestellt, Schuhe ohne schwarze Sohlen/ helle Schuhe).
  13. Gesundheitszeugnisse  bzw. die Teilnahme an Belehrungen müssen zu Praktikumsbeginn vorgelegt werden. Erkundigen Sie sich, ob Sie eine solche Belehrung brauchen und melden Sie sich dann über den Briefkasten im Forum bis Freitag, den 02.09.2016 bei Herrn Holthusen an, der einen Termin mit dem Gesundheitsamt vereinbaren wird. Die Belehrung vom Gesundheitsamt ist besonders in solchen Unternehmen gefragt, in denen Sie mit Nahrung zu tun haben (z.B. bei Kindergärten).
  14. Fahrtkosten zum Betrieb können zwischen 3,5 und 25 km abgerechnet werden, es wird beim ÖPNV aber immer nur die günstigste Fahrkarte (z.B. Wochenkarte, Viererticket) erstattet. In jedem Fall ist eine bereits vorhandene Fahrkarte (z.B.Flashticket) vorrangig zu benutzen. Fahrkarten müssen aufbewahrt werden. Fahrtkostenerstattungsanträge und genauere Informationen gibt es im Sekretariat bei Frau Wehmeyer oder bei Frau Grams. (Vordruck: Erstattungsantrag Fahrkarten 2016)

 

Der Praktikumsbericht:

Wir schreiben keine Tagesberichte, sondern einen Bericht, der folgende drei Aspekte ( entweder einzeln abgehandelt oder ganzheitlich ) beinhalten muss:

 

Betriebswirtschaftlicher Teil:

  • Kurzer Einblick in das Unternehmen (seit wann besteht es und womit beschäftigt es sich, Anzahl der Mitarbeiter)
  • Wie sieht die Wettbewerbssituation aus und welche Innovationen bzw. Diversifikationen unternimmt/unternahm das Unternehmen, um sich erfolgreich am Markt zu behaupten?
  • Zukunftsperspektiven

 

Berufsorientierter Teil:

  • Wird ausgebildet oder nicht (mit Begründung)
  • Welche Kriterien stellt das Unternehmen an Bewerber?
  • Werden Azubis (falls vorhanden) übernommen bzw. unter welchen Kriterien übernommen?
  •  Gibt es Aufstiegschancen, innerbetriebliche oder externe Weiterbildungsangebote/Verpflichtungen?
  • Auf welche speziellen Kenntnisse/Fähigkeiten eines Bewerbers wird Wert gelegt?
  • Wie steht es um die Arbeitsplatzsicherheit ?

 

Persönlicher Teil:

  • Warum habe ich mich gerade für ein Praktikum in diesem Unternehmen/dieser Branche entschieden?
  • Welche Erwartungen hatte ich an das Praktikum?
  • Welche meiner Vorstellungen haben sich erfüllt/ nicht erfüllt während des Praktikums?
  • Waren diese 14 Tage angenehm/ weniger angenehm für mich?
  • Kann ich diesen Betrieb als Praktikumsbetrieb empfehlen?
  • Habe ich Erfahrungen sammeln können, die mir die Schule nicht hätte vermitteln können?
  • Wäre ich in diesen 14 Tagen lieber zur Schule gegangen?

 

Wichtig:

  •  Der Praktikumsbericht ist in schriftlicher, ausgedruckter Form (kein Stick, keine CD) bis  Freitag, den 17. Februar 2017 im Sekretariat abzugeben.
  • Dies ist eine Ausschlussfrist und es gibt keine Möglichkeit der Fristverlängerung!!! Wer später abgibt, bekommt ein ungenügend  auf dem Zeugnis 10.2 / Einführungsphase 2 vermerkt!
  • Der Bericht sollte ein Deckblatt, dann 4-6 DIN A 4 Seiten (Schriftgröße 11 ,  1-zeilig) enthalten.
  • Anlagen zählen nicht zur Seitenzahl  (Überlegen Sie, ob sie überhaupt sinnvoll sind, wenn Sie sie hinzufügen wollen;  bitte keine Fotos mit Texten wie „da sitze ich“ oder „das haben die Kinder mir zum Abschied gebastelt“ oder „so sehen die Spritzen im Krankenhaus aus“)
  • Direkte Übernahmen von Homepages, Firmenbroschüren etc. sind kenntlich zu machen und die Fundstellen sind anzugeben, (z.B. durch Verwendung von kursiver Schrift oder Anführungsstrichen und Quellenangabe), zu viele direkte Übernahmen schmälern die eigenständige Leistung.     

Sie erreichen mich unter  0178 3032937 und janholthusen@gmx.de

Wann auch immer Fragen entstehen, kommen Sie vorbei oder schicken Sie eine Mail.

 

 

Unna, den 22. August 2016

  

Betriebspraktikum/Holthusen/2016