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09.07.18 08:56 Alter: 11 Tage

Kursfahrt nach Trier


Vom 15. bis zum 16. Juni 2018 fand die Abschlussfahrt nach Trier der beiden Lateinkurse der EF gemeinsam mit Frau Jäckel, Herrn Gieschen und Herrn Kortmann statt.

Nach einer fünfstündigen Anreise über Köln und Koblenz kamen wir endlich in Trier an und machten uns sofort auf den Weg zu unserer Jugendherberge nahe der Mosel. Dort sollten wir nicht lange verweilen, denn nach Einteilen der Zimmer und etwas Zeit, sich dort etwas für den kurzen Aufenthalt einzurichten, gingen wir auch schon los in die Innenstadt. Gemeinsam besichtigten wir dort eines der wohl bekanntesten römischen Bauwerke, das zu diesem Zeitpunkt geradezu als Gegensatz zu der davor stehenden Bühne eines anstehenden Kontra K Konzertes mitten in der Trierer Innenstadt zu finden war: die berühmte Porta Nigra. Beim Besichtigen dieser Sehenswürdigkeit verspürte man erstmals das richtige römische Flair der einstigen Kaiserstadt und es bot sich nach Besteigen aller Treppen von ganz oben ein toller Ausblick über Trier. Kurz darauf  hatten wir etwas Zeit, die Innenstadt auf eigene Faust zu erkunden, um uns später an der Konstantin-Basilika wiederzutreffen. Von dort aus machten wir uns schließlich durch die schönen Gärten des Kurfürstlichen Palais auf den Weg zu einer Erlebnisführung in den Kaiserthermen. Bei dieser Führung mit dem Namen „Tödliche Intrige“ erfuhren wir von einem Schauspieler, der alle Rollen gleichzeitig verkörperte, in einer Geschichte über Verschwörungen zu Zeiten des Kaiser Konstantins über das Leben der Sklaven und wurden auf verrückte, aber auch sehr amüsante Weise  interaktiv in das Schauspiel miteinbezogen. Am Ende wurde uns auch die Botschaft hinter dem Stück verraten: es ging im weiteren Sinne um unmenschliche und sklavenartige Arbeitsbedingungen von Menschen heutzutage, wie beim Bau von Stadien für die kommende WM in Katar. Anschließend hatten wir bis 22.30 Uhr Freizeit und begaben uns nach einem langen Tag zurück in die Jugendherberge.

Nach einer kurzen Nacht und dem Frühstück in der Jugendherberge verließen wir unsere Zimmer und machten uns auf, weitere Teile von Trier zu besichtigen. Zuerst sahen wir uns gemeinsam die Ruinen der Thermen am Viehmarkt an, die mit einem großen kastenartigen Gebäude aus Glas umgeben waren. Nach ein paar Schwierigkeiten, anschließend den Weg zum Amphitheater wegen einer Sperrung mit Google Maps zu finden, hatten wir wieder Zeit, uns das große Gelände der einstigen Arena anzusehen. Unsere Wege führten uns sowohl  in unterirdische Katakomben als auch hoch oben auf die über der Arena gelegenen Wiesen, von wo aus wir einen epischen (Spaß-)Kampf zwischen Herrn Kortmann und Jannis beobachten konnten. Bald darauf mussten wir uns auch schon auf den Rückweg begeben, konnten uns noch kurz das Innere der Konstantin-Basilika, die heute eine evangelische Kirche ist, ansehen sowie letzte Einkäufe vor unserer Rückreise tätigen. Wir gingen gemeinsam zurück zum Trierer Hauptbahnhof und machten uns auf den Rückweg, sodass wir gegen 18.15 nach einer erneuten Reise von fünf Stunden in drei verschiedenen Zügen etwas geschafft in Unna ankamen.

Nach fünf Jahren Lateinunterricht bot die Fahrt nach Trier nach der gemeinsamen, nicht immer ganz leichten Zeit, einen gelungenen Abschluss.