UNESCO-Projektwoche 27.-30.04.2026
Mittendrin statt nur dabei!
Die "Doku-Gruppe" stellt sich vor.
Hallo liebe Schulgemeinde!
wir sind die „Dokumentationsgruppe“ und haben die besondere Aufgabe, die vielfältigen Aktivitäten und spannenden Ergebnisse der anderen Projekte während unserer UNESCO-Projektwoche festzuhalten.
Gleich am ersten Tag durften wir Frau Klaus, Redakteurin bei dem FKW Verlag, begrüßen, die uns einen Einblick in die Welt des Journalismus' gegeben hat. Sie erklärte uns anschaulich, worauf es bei guter journalistischer Arbeit ankommt und welche Aspekte beim Verfassen von Artikeln besonders wichtig sind. Dieses Wissen konnten wir direkt in die Praxis umsetzen.
Im Anschluss besuchten wir die verschiedenen Projektgruppen, machten Fotos und führten Interviews mit den Teilnehmenden. Auf dieser Grundlage verfassen wir kurze, informative Berichte über die Fortschritte und Ergebnisse der einzelnen Projekte.
Darüber hinaus gestalten wir Beiträge und Videos für den offiziellen Instagram-Account unserer Schule (@pestalozzigymnasium), um die Projektwoche auch digital erlebbar zu machen und einen Einblick in das Schulleben zu geben.
Ein weiterer Teil unserer Gruppe widmet sich mit großem Engagement der filmischen Dokumentation: Es entstehen sowohl ein Dokumentarfilm als auch ein kreativer Spielfilm über unsere Schule und die Projekttage. Diese werden nicht nur auf der Schulhomepage veröffentlicht, sondern auch beim Schulfest präsentiert.
So tragen wir dazu bei, die besonderen Momente dieser Woche festzuhalten und für alle sichtbar zu machen!
Text: Felia, Sarah

















Projektwoche am PGU
Was kann man erwarten?
Auch in diesem Jahr veranstaltet das PGU als UNESCO Projektschule eine Projektwoche zu dem Thema "Grenzen überwinden - Gemeinsam Schule sein”. Die Schülerinnen und Schüler des PGU setzen sich vom 27.April bis zum 30. April in verschiedenen Projekten mit dem Thema auseinander.
Aber was bedeutet das konkret? Nun, die Schülerinnen und Schüler haben sich als Erstes in die fast 30 verschiedenen Projekte aufgeteilt, zum Beispiel die Dokumentation der Projektwoche, ein Babysitterkurs oder ein Escape-Room. In diesen bereiten sie größtenteils Aktionen für das Schulfest vor, welches am 4. Juli stattfindet. Zu diesem sind alle eingeladen: Ehemalige, Lehrer und natürlich auch Schüler und Schülerinnen, für die besteht sogar eine Anwesenheitspflicht.
In der Woche vom 27. bis zum 30. April findet kein Unterricht statt. Stattdessen wird nur in den Projektgruppen gearbeitet. Diese sehen alle unterschiedlich aus. Manche Gruppen bereiten Stände vor, manche schreiben Artikel oder dokumentieren alles. So oder so, die Projekte unterscheiden sich stark vom normalen Unterricht. Da kommt natürlich die Frage auf: Was bringt das ? Nun zuerst einmal bewegt man sich aus der Komfortzone: Man arbeitet anders und hat andere Aufgaben. Außerdem lernt man neue Leute kennen, da die Projekte jahrgangsübergreifend sind. So wird- wie das Motto auch aussagt- das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Obwohl man in unterschiedlichen Projekten arbeitet, arbeitet man gemeinsam auf ein Ereignis zu: Das Schulfest.
Auf diesem Blog werden wir täglich von den einzelnen Projekten berichten. Also schaut rein :-)
Text: Nicolas
Grenzen überwinden- Gemeinsam in Brüssel
Die Tadra AG verbringt die UNESCO Projektwoche in Brüssel
Tag 1:
Wir, die TADRA-AG, befinden uns derzeit auf einer viertägigen Reise zur kulturellen Weiterbildung in Brüssel.
Früh am Morgen machten wir uns gemeinsam mit dem Bus auf den Weg. Die Fahrt war lang, aber die gute Stimmung und die Vorfreude auf das Programm sorgten für eine angenehme Reise.
In Brüssel angekommen, stand zunächst ein Besuch im Parlamentarium auf dem Programm – dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Dort erhielten wir interessante Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union. Mithilfe interaktiver Ausstellungen konnten wir viel über die Geschichte, die Aufgaben und die Bedeutung des Europäischen Parlaments lernen.
Nach dem informativen Teil des Tages hatten wir noch etwas Freizeit, um Brüssel auf eigene Faust zu erkunden. Einige nutzten die Gelegenheit, die Stadt zu besichtigen, Souvenirs zu kaufen oder die belgischen Spezialitäten zu probieren.
Text: Bahara und Jeldrik
Tag 2:
Der zweite Tag unserer Fahrt nach Brüssel begann mit einem gemeinsamen Besuch im Haus der Europäischen Geschichte. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die Entwicklung Europas – von historischen Wendepunkten bis hin zu aktuellen Herausforderungen. Die Ausstellung regte zum Nachdenken an und knüpfte gut an das Thema unserer Projekttage „Grenzen überwinden“ an.
Im Anschluss hatten wir etwas Freizeit, die viele von uns nutzten, um die Umgebung weiter zu erkunden oder sich auszuruhen. Am Nachmittag organisierten wir als AG eine eigene Stadttour durch Brüssel. Dabei übernahmen alle Teilnehmenden die Aufgabe, jeweils eine Sehenswürdigkeit vorzustellen. So konnten wir uns gegenseitig interessante Orte näherbringen und gleichzeitig unsere Fähigkeiten als Stadtführer unter Beweis stellen.
Nach einer weiteren kurzen Freizeitpause ließen wir den Tag gemeinsam auf einer Rooftop-Bar im Stadtzentrum ausklingen. In entspannter Atmosphäre konnten wir die Eindrücke des Tages Revue passieren lassen und den Blick über die Stadt genießen sowie die zuvor erkundeten Stadtteile noch einmal von einer anderen Perspektive erblicken.
Insgesamt war es ein abwechslungsreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Informationen und schönen gemeinsamen Momenten.
Text: Mats, Fanta
Tag 3:
Am Morgen des 29.04. sind alle gestärkt und ausgeschlafen in den Tag gestartet. Zu einem guten Start gehört natürlich auch ein Spaziergang, den wir auf dem Weg zum Comic-Museum gemacht haben. Dort haben wir uns die vielfältige Ausstellung angeschaut, und einige haben sich schöne Mitbringsel gekauft.
Auf den Museumsbesuch folgte eine spannende Stadttour, bei der wir viel über die Geschichte der Stadt von unserem Guide Christos lernen konnten. Dabei stand besonders das Thema Comics im Mittelpunkt, denn Brüssel gilt als eine der Comic-Hauptstädte Europas. Unser Guide hat uns verschiedene Comic-Wände und passende Straßenzüge gezeigt, die Teil der sogenannten „Comic-Route“ sind – einer Reihe von über 50 Wandgemälden mit bekannten Figuren wie Tim und Struppi oder den Schlümpfen.
Unser Guide war ein sehr netter und offener Mann, der die Führung mit einem aufregenden Zaubertrick beendet hat.
Auch wenn die Tour sehr interessant war, haben sich alle auf die freie Zeit gefreut, die ganz unterschiedlich genutzt wurde. Wir zum Beispiel waren einkaufen und haben viele tolle Sachen gefunden.
Um 18:30 Uhr kam schließlich der Moment, auf den sich alle gefreut hatten: unser gemeinsames Abschiedsessen im koreanischen Restaurant Gyojasang. Das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt, da das Essen sehr lecker war - und was wäre ein Abschied ohne Karaoke? Gemeinsam haben wir uns im Karaoke-Raum des Restaurants versammelt und zwei Stunden lang aus voller Kehle gesungen.
Den restlichen Abend hat jeder wieder auf seine eigene Weise verbracht. Wir haben den schönen Tag mit einem Spaziergang durch die Straßen von Brüssel ausklingen lassen.
Zusammengefasst war es ein abwechslungsreicher Tag: Wir haben viel über Comics und die Geschichte von Brüssel gelernt, unsere Freizeit individuell gestaltet und den Abschluss gemeinsam gefeiert.
Caro, Olga und Julia
Der zweite Tag
Gemeinsam kreativ sein – Das PGU bastelt zusammen
Am 27. April 2026 startet im Rahmen der Projektwoche am PGU das Projekt „Gemeinsam kreativ sein“. Schülerinnen und Schüler arbeiten dabei in kleinen Gruppen zusammen und setzen vielfältige kreative Ideen um.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Basteln von Karten, beispielsweise Glückwunsch- und Grußkarten für unterschiedliche Anlässe. Darüber hinaus gestalten die Teilnehmenden individuelle Postkarten mithilfe von Sonnendruck und Naturmaterialien. Auch das kreative Arbeiten auf Leinwänden gehört zum Programm und bietet Raum für eigene künstlerische Ausdrucksformen.
Mit viel Engagement und Teamarbeit entstehen so zahlreiche einzigartige Produkte. Diese werden im Anschluss auf dem Schulfest präsentiert und zum Verkauf angeboten.
Wir laden alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern herzlich ein, die Ergebnisse der Projektarbeit auf dem Schulfest zu entdecken und die kreativen Beiträge zu würdigen.
Text: Laura, Emma
Gemeinsam sicher feiern - Organisation des Schulfestes
Im Projekt „Gemeinsam sicher feiern“ konzentriert sich die Gruppe während der Projektwoche insbesondere auf die Vorbereitung des kommenden Schulfestes am 04.07.2026. Sie kümmert sich um die Organisation und sorgt dafür, dass das Schulfest für alle Teilnehmenden sicher ist.
Gearbeitet wird unter der Leitung von Frau Vogt, um alles entsprechend zu planen und abzusichern.
In den folgenden Stunden wird die Gruppe einen ausführlichen Plan für das Schulfest erstellen, um diesen anschließend mit ersten Maßnahmen wie beispielsweise dem Verlegen von Kabeln, dem Organisieren von Mülltonnen und der Einbindung von Rettungsdiensten umzusetzen. Insgesamt scheint das Projekt einfach, doch dahinter steckt sehr viel Arbeit!
Da das Schulfest nur durch die vielen Sponsoren wie geplant stattfinden kann, wird vor Ort eine Tabelle mit den Namen und Logos der Sponsoren ausgehängt.
All dies wird erarbeitet, um folgendes Ziel zu erreichen: ein sicheres und organisiertes Schulfest, an dem jeder Spaß hat!
Text: Ella, Anna und Clara-Marie
PGU zeigt planetare Belastungsgrenzen : Bauprojekt für Insekten und kreativer Umweltschutz
Nach anfänglichen Herausforderungen bei der Themenfindung hat die Projektgruppe „Exploring Planetary Boundaries“ unter der Leitung von Herrn Eikler ein gemeinsames Ziel entwickelt: den Bau von Insektenhotels.
Dabei setzt die Gruppe überwiegend auf Naturmaterialien, um einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Für einige ergänzende Materialien ist jedoch ein Einkauf im Baumarkt notwendig. Zu diesem Zweck wird eine detaillierte Einkaufsliste erstellt, damit alle benötigten Materialien organisiert werden können.
Parallel dazu hat sich ein kleiner Teil der Gruppe für ein weiteres kreatives Projekt entschieden. Geplant ist die Gestaltung eines Wals aus Metall, der anschließend mit gesammeltem Müll gefüllt wird. Auf diese Weise soll eindrucksvoll auf die Umweltverschmutzung der Meere aufmerksam gemacht werden.
Am 04.07. werden die Ergebnisse im Rahmen des Schulfests präsentiert. Die entstandenen Insektenhotels bieten künftig Lebensraum für verschiedene Insektenarten und können vor Ort besichtigt werden.
Alle Mitglieder der Schülerschaft, der Lehrerschaft sowie der Elternschaft sind herzlich eingeladen, die Projekte zu entdecken und sich ein eigenes Bild zu machen. Der Eintritt ist frei.
Text: Lukas, Nils, Philipp
Kreativität und Gemeinschaft erleben: Dekoration Schulfest
Vom 27. bis zum 30. April verwandelte sich das PGU in einen lebendigen Ort voller Ideen, Farben und Bewegung. Im Rahmen der Projektwoche arbeiteten alle Kurse engagiert auf ein gemeinsames Ziel hin: die Vorbereitung des Schulfestes am 4. Juli.
Besonders aktiv zeigte sich der Dekorationskurs unter der Leitung von Frau Korspeter. Mit großem Einsatz und viel Kreativität entstanden innerhalb weniger Tage zahlreiche Gestaltungselemente. So wurden unter anderem dekorative Blumen zum Aufhängen gebastelt, die das Schulgelände künftig verschönern werden. Auch das Forum sowie die Außenbereiche wurden in die Planungen einbezogen und entsprechend vorbereitet. Darüber hinaus erhielten die Bäume auf dem Schulgelände einen Anstrich mit Kalkfarbe, die nicht nur optisch auffällt, sondern auch vor Ungeziefer schützt.
Neben der Gestaltung plante der Kurs verschiedene Aktionen für das Schulfest, um den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Erlebnis zu bieten. Ein besonderes Highlight könnten dabei die Airbrush-Tattoos sein. Ergänzend dazu wurden übersichtliche Wegweiser entworfen, die am Festtag für eine gute Orientierung sorgen.
Unterstützung erhielt die Gruppe von zwei engagierten Eltern, die tatkräftig mithalfen und eigene Ideen einbrachten. Auch eine weitere Projektgruppe beteiligte sich an den Arbeiten. Gemeinsam entstand unter anderem ein großes „Welcome“-Schild aus Styropor, das die Gäste am Eingang freundlich begrüßen wird.
Während der Projektwoche stand jedoch nicht nur das kreative Arbeiten im Mittelpunkt. Ebenso wichtig war das Miteinander: In kooperativer Zusammenarbeit entwickelten sich aus vielen einzelnen Ideen Schritt für Schritt beeindruckende Ergebnisse, die beim Schulfest wiederzufinden sein werden.
Text: Jarno , Julius
Schule in der Zukunft – Wie kann sie besser gestaltet werden?
Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche am Pestalozzi-Gymnasium Unna setzt sich eine Projektgruppe intensiv mit der Frage auseinander, wie Schule in Zukunft weiterentwickelt werden kann. Die Leitung des Projekts übernimmt Herr Buckup.
Zu Beginn der Projektarbeit verschafften sich die Schülerinnen und Schüler zunächst einen Überblick über unterschiedliche Schulkonzepte weltweit. Mithilfe ausgewählter Dokumentationsfilme erhielten sie vielfältige Einblicke in innovative Lernumgebungen und neue pädagogische Ansätze. Ziel dieser Phase ist es, inspirierende Ideen zu sammeln, die auf die eigene Schule übertragen werden können.
Im weiteren Verlauf der Woche werden die gesammelten Erkenntnisse gebündelt und in kreativen Präsentationen ausgearbeitet. Dabei entwickeln die Teilnehmenden konkrete Vorschläge, die zu einer positiveren Lernatmosphäre und einem modernen Schulalltag beitragen können.
Am Ende der Projektwoche präsentiert die Gruppe ihre Ergebnisse im schulischen Rahmen. Die Schülerschaft, die Lehrerschaft sowie die Elternschaft erhalten so die Gelegenheit, die entwickelten Ideen kennenzulernen und gemeinsam über mögliche Zukunftsperspektiven ins Gespräch zu kommen.
Text: Felia, Sarah
Babysitten in der Schule - Alles rund um das Kind
In der diesjährigen Projektwoche am Pestalozzi-Gymnasium Unna findet ein Babysitter Kurs unter der Leitung von Frau Hägerling und Frau Le-Kiehl statt. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man Verantwortung für andere übernimmt und worauf im Umgang mit Kindern geachtet werden sollte.
In diesem Projekt dreht sich alles rund um die Entwicklung von Babys und Kleinkindern. Nachdem die Schülerinnen und Schüler die grundlegende Theorie erlernt hatten, ging es direkt in die Praxis: Sie übten das Wickeln und Anziehen an Puppen.
Das Ziel des Projektes ist es, am Ende der vier Tage einen Babysitterschein zu erwerben, welcher ihnen Sicherheit im Umgang mit Kindern gibt und das Vertrauen der Eltern stärken kann.
Zudem haben die Schülerinnen und Schüler Plakate erstellt, die auf dem Schulfest am 04.07.26 ausgestellt werden sollen. Auch ihre Mappen zur Jobbewerbung mit wichtigen Informationen für Eltern und Lehrkräfte werden dort ausgehängt.
Text: Felia, Sarah
Was Schülerinnen und Schüler gemeinsam erreichen können: Der Escape Room
In diesem Jahr findet am PGU erstmals eine Projektwoche statt. Vom 27. bis zum 30. April arbeiten Schülerinnen und Schüler klassen- und kursübergreifend an vielfältigen Projekten, die auf das große Schulfest am 4. Juli hinführen. Ziel ist es, eigene Ideen kreativ umzusetzen und die Ergebnisse anschließend der gesamten Schulgemeinschaft zu präsentieren.
Eingeladen sind alle Interessierten – von aktuellen Schülerinnen und Schülern über Lehrkräfte bis hin zu Eltern und ehemaligen Mitgliedern unserer Schule.
Ein besonders spannendes und durchdachtes Projekt ist die Escape-Room-Gruppe. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Klassenraum in ein interaktives Rätsel-Erlebnis zu verwandeln, das Besucherinnen und Besucher beim Schulfest selbst ausprobieren können. Zu Beginn entwickelte die Gruppe ein gemeinsames Thema sowie eine passende Hintergrundgeschichte, die als roter Faden dient.
Darauf aufbauend wurden abwechslungsreiche Rätsel konzipiert, die logisch miteinander verknüpft sind und unterschiedliche Denkweisen erfordern. Inspiriert ist der Escape Room von der Thematik rund um Tschernobyl: Die Herausforderung besteht darin, den Raum innerhalb von 20 Minuten zu „verlassen“, indem alle Rätsel erfolgreich gelöst werden.
Neben der inhaltlichen Planung spielt auch die praktische Umsetzung eine entscheidende Rolle. Mit viel Engagement wird der Raum entsprechend gestaltet, um eine möglichst authentische und spannende Atmosphäre zu schaffen. Einige Teilnehmende bringen dafür sogar eigene Materialien von zu Hause mit – ein besonderes Zeichen für ihren Einsatz und ihre Motivation.
Begleitet wird das Projekt von Frau Drees und Herrn Pichatzeck, die die Gruppe unterstützen und bei der Umsetzung strukturierend zur Seite stehen.
Der Escape Room zeigt eindrucksvoll, wie viel Kreativität, Teamarbeit und Planung in der Projektwoche stecken. Das fertige Ergebnis kann beim Schulfest am 4. Juli nicht nur besichtigt, sondern auch selbst erlebt werden.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann laden wir Sie herzlich ein, vorbeizukommen und den Escape Room am Tag des Schulfestes selbst auszuprobieren.
Der Eintritt ist frei!
Text: Philipp, Lukas und Nils
Schrottophonie - Nachhaltige und kreative Ideen rund um den Wald
Am 27.04.2026 ist die UNESCO-Projektwoche am Pestalozzi-Gymnasium Unna gestartet. Unter den mehr als 30 angebotenen Projekten findet sich auch das Projekt „Schrottophonie“, das sich mit den Themen Nachhaltigkeit und Natur – insbesondere dem Lebensraum Wald – auseinandersetzt.
Im Verlauf der Woche arbeitet die Gruppe bewusst offen und kreativ. So erhalten die Teilnehmenden unter anderem Besuch von einer Theaterpädagogin, die ihnen neue Zugänge zur Selbstwahrnehmung und zum Ausdruck eigener Gedanken vermittelt.
Ein besonderes Highlight bildet der Ausflug am letzten Projekttag, dem 30.04.2026. An diesem Tag besucht die Gruppe die Ausstellung „Mythos Wald“ in Oberhausen, die sich eindrucksvoll mit der Faszination und Bedeutung des Waldes beschäftigt.
Darüber hinaus setzen einige Schüler ihre Ideen auch musikalisch um: Leo Scherlich, Torben Firlus, Florian Toschläger und Bleonard Istrefi erarbeiten ein thematisch passendes Musikstück, das sie beim Schulfest präsentieren möchten.
Ergänzend dazu plant die Gruppe, beim Schulfest selbstgemachte Smoothies aus verschiedenen Beeren anzubieten – passend zum Thema Wald. Gemeinsam mit weiteren Projektergebnissen erhalten Besucherinnen und Besucher so einen vielfältigen Einblick in die kreative Arbeit der Gruppe.
Text: Laura
Grenzen überwinden – Kreativer Umgang mit Herausforderungen
Im Rahmen der Projektwoche am PGU setzen sich Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Thema „Grenzen überwinden“ auseinander. Im Mittelpunkt stehen dabei Herausforderungen, denen viele Menschen im Alltag begegnen. Dazu gehören unter anderem Überforderung, Bodyshaming, Prokrastination, Sprachbarrieren oder auch Prüfungsangst.
Ziel des Projekts ist es, für diese Themen zu sensibilisieren und zugleich Wege aufzuzeigen, wie persönliche Grenzen erkannt und überwunden werden können. Hierfür gestalten die Teilnehmenden eine große Kartonwand, die sowohl informative als auch kreative Elemente vereint.
Ein besonderes Highlight sind die integrierten QR-Codes: Über diese erhalten Besucherinnen und Besucher Zugang zu ergänzenden digitalen Inhalten. Dazu zählen beispielsweise kurze Filme, anschauliche Canva-Poster sowie weiterführende Informationen zu den einzelnen Themenbereichen.
Das Projekt gliedert sich in zwei zentrale Bausteine. Einerseits werden die Kartons kreativ gestaltet, um die jeweiligen Herausforderungen anschaulich darzustellen. Andererseits entsteht ein digitales Angebot, das Hintergründe erklärt und konkrete Lösungsansätze aufzeigt.
Mit ihrem Projekt möchten die Schülerinnen und Schüler verdeutlichen, dass viele Menschen mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind – und dass sich gemeinsam Wege finden lassen, diese zu bewältigen. Die Ergebnisse werden am Ende der Projektwoche präsentiert.
Wir laden alle Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie weitere Interessierte herzlich ein, sich die Ausstellung anzusehen und die vielfältigen Beiträge zu entdecken.
Text: Felix
Gemeinsam Klasse sein: Gemeinschaft stärken in der Projektwoche
Auch die Klasse 5c nutzt die Projektwoche vom 27. bis zum 30. April, um sich besser kennenzulernen und als Gemeinschaft weiter zusammenzuwachsen. Damit ist sie nicht allein – auch die anderen fünften Klassen arbeiten an ähnlichen Projekten mit dem Ziel, das Miteinander zu stärken.
Im Mittelpunkt steht das Thema Gemeinschaft. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich damit auseinander, was jede und jeder Einzelne besonders macht und wie vielfältig ihre Klasse ist. In kleinen Interviews berichten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler von ihren Hobbys, Interessen und Stärken. Auf diese Weise erfahren sie viel Neues voneinander.
Neben den Gesprächen spielt auch das gemeinsame Erleben eine wichtige Rolle. Durch verschiedene Spiele lernen sich die Kinder besser kennen und bauen Vertrauen auf. Dabei steht vor allem der Spaß im Vordergrund, der das Miteinander zusätzlich stärkt.
Schon jetzt wird deutlich, wie wertvoll solche gemeinsamen Aktivitäten für das Klassenklima sind. Viele Schülerinnen und Schüler äußern den Wunsch, noch häufiger gemeinsam zu spielen, da ihnen dies hilft, sich wohler in der Klasse zu fühlen und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler besser kennenzulernen.
Wir freuen uns, dass die Projektwoche einen positiven Beitrag zur Stärkung der Klassengemeinschaft leistet, und laden alle Eltern, Lehrkräfte und Interessierten herzlich ein, sich einen Eindruck von den vielfältigen Ergebnissen zu verschaffen.
Text: Jarno, Julius
Achtsam Grenzen überwinden - Mut, Achtsamkeit und neue Perspektiven
Während der Projektwoche am PGU beschäftigt sich eine Gruppe an Schülerinnen und Schülern mit dem Thema „Achtsam Grenzen überwinden". Ziel des Projekts ist es, nicht nur die eigenen Grenzen kennenzulernen, sondern auch zu verstehen, wie man achtsam mit den Grenzen anderer umgeht.
In verschiedenen Übungen und Gruppenarbeiten haben die Schülerinnen und Schüler bereits gelernt, wie man mit bestimmten Situationen umgeht und sich selbst reflektiert.
Die Woche bietet viele Gelegenheiten, persönliche Erfahrungen zu machen und dabei wertvolle Erkenntnisse für den Alltag zu gewinnen.
Am ersten Tag beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den folgenden Fragen: Wie redet man reflektiert mit sich selbst? Wie gehe ich mit Stresssituationen um? Wie gehe ich ohne Vorurteile in einen Konflikt hinein?
Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, die eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen.
Die Auseinandersetzung mit diesen Themen regte zum Nachdenken an und bot Gelegenheit, persönliche Erfahrungen zu sammeln. Es entstand ein Bewusstsein dafür, dass der respektvolle Umgang mit den eigenen Grenzen genauso bedeutsam ist wie der achtsame Umgang mit den Grenzen anderer.
Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende der Projektwoche jede dieser Fragen für sich selbst beantworten können und lernen, mit bestimmten Alltagssituationen umzugehen.
Text: Amelie
Let's Dance....together: Zusammenhalt, Freude und Spaß
In der diesjährigen Projektwoche hatten die Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasium Unna die Möglichkeit, an verschiedenen spannenden Projekten teilzunehmen. Eines davon war das Projekt „Let's Dance Together". Die Atmosphäre war offen und motivierend, sodass jeder und jede, unabhängig vom Vorwissen, den eigenen Rhythmus finden konnte. Ziel der Gruppe ist es, einen Flashmob für das Schulfest am 04.07.2026 zu erstellen.
Am ersten Tag wurde von den Schülerinnen und Schülern an einer Choreografie gearbeitet, welche bereits fertiggestellt wurde. Die Gruppe befindet sich gerade in der Praxisphase, um den Tanz auswendig zu lernen. Der Flashmob wird zu dem Lied „Can't stop the Feeling" von Justin Timberlake getanzt.
In nächsten Tagen wird die Gruppe durch die verschiedenen Projektkurse gehen und allen Schülerinnen und Schülern die Choreografie beibringen, damit sie bis zum Schulfest von allen beherrscht wird.
Dort wird die Choreografie dann gemeinsam aufgeführt.
Text: Amelie
Kochen am PGU: Unterschiedliche Kulturen und neue Erlebnisse
Während der Projektwoche vom 27. bis zum 30. April begibt sich der Kurs „In vier Tagen um die Welt“ auf eine spannende Reise durch verschiedene Länder. Im 7. Stock der PWG dreht sich dabei alles um unterschiedliche Kulturen, neues Essen und kreative Ideen. Schon beim Betreten des Raumes wird deutlich, dass hier mit viel Freude und Engagement gearbeitet wird.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist das gemeinsame Kochen. Zusammen mit Frau Jäckel und Frau Bruns bereitete die Gruppe mexikanische Gerichte zu, die anschließend auch gemeinsam probiert wurden. Dabei ging es nicht nur um das Essen selbst, sondern auch darum, die kulturelle Bedeutung verschiedener Speisen kennenzulernen. Für viele Teilnehmende war es eine ganz neue Erfahrung, Gerichte auszuprobieren, die sie zuvor noch nie gegessen hatten.
Neben dem Kochen wurde auch kreativ gearbeitet: Taschen wurden passend zu verschiedenen Ländern gestaltet und Flaggen entworfen. Außerdem entstanden informative Plakate, die spannende Einblicke in unterschiedliche Kulturen geben. Durch den Einsatz von Videos konnte die Gruppe ihr Wissen zusätzlich vertiefen und Zusammenhänge besser verstehen.
In den bisherigen Tagen war stets viel los: Es wurde gemeinsam gearbeitet, ausprobiert und gelacht. Jede und jeder konnte sich einbringen und neue Seiten an sich entdecken. So wurde das Projekt nicht nur zu einer kleinen Reise um die Welt, sondern auch zu einer besonderen Zeit voller gemeinsamer Erlebnisse.
Text: Jarno, Julius
Wasserraketen im Durchflug: Schülerinnen und Schüler bauen mit Wasser, Luft und 3D-Druck ihre eigenen Raketen zum Abheben
In der Projektwoche gibt es dieses Jahr ein besonders spannendes Projekt: „Pestalozzi Aerospace – Grenzen der Raumfahrt meistern“ bei Herrn Kämper. Dort werden Wasserraketen gebaut, die beim Schulfest sogar tatsächlich gestartet werden. Es geht also nicht nur um Theorie – die Schülerinnen und Schüler dürfen selbst bauen, testen und experimentieren.
Die Raketen bestehen hauptsächlich aus ganz normalen Wasserflaschen. Diese werden mit etwa zwei Drittel Wasser und einem Drittel Luft gefüllt. Anschließend wird mithilfe einer Pumpe Druck aufgebaut, wodurch die Rakete schließlich starten kann.
Ein besonderer Teil des Projekts ist der 3D-Drucker. Mit ihm werden Bauteile wie Flügel oder die Spitze der Rakete hergestellt. Dadurch werden die Raketen stabiler und erhalten bessere Flugeigenschaften.
Heute wurde deutlich, dass am Anfang nicht immer alles sofort perfekt funktioniert: Eine Rakete flog schief und nicht wie geplant. Genau das macht das Projekt jedoch so interessant, da man aus Fehlern lernt und seine Konstruktionen verbessern kann.
Am 4. Juli dürfen die Kinder und Jugendlichen beim Schulfest ihre Raketen starten lassen. Dabei sollen die Raketen bestenfalls eine Höhe von etwa 14 bis 20 Metern erreichen.
Text: Selin
Blind durchs Leben: Im Dunkelmuseum erleben Schülerinnen und Schüler, wie es ist, blind oder gehörlos zu sein
In der Projektwoche gibt es ein sehr besonderes Projekt: „Dunkelmuseum – Simulation von Blindheit und Gehörlosigkeit“ bei Herrn Gerber. Dabei geht es darum, die Welt auf eine ganz andere Weise wahrzunehmen. Die Schülerinnen und Schüler versuchen, sich in die Lebenswelt von blinden und gehörlosen Menschen hineinzuversetzen.
Ein Teil des Projekts besteht darin, sich mit verbundenen Augen durch die Schule zu bewegen. Dabei werden Treppen, Türen und andere alltägliche Dinge zu echten Herausforderungen. Schnell wird deutlich, wie stark wir uns normalerweise auf unseren Sehsinn verlassen.
Ein besonderes Highlight ist der Besuch von Christine Osterkemper am Mittwoch. Sie ist selbst blind und begleitet das Projekt einen ganzen Tag lang. Dabei berichtet sie aus ihrem Alltag und zeigt unter anderem ein Blindenhilfsmittel. So erhalten die Teilnehmenden einen authentischen Einblick in das Leben blinder Menschen.
Am Schulfest wird im Keller ein echtes „Dunkelmuseum“ aufgebaut. Dort gibt es einen Flur mit verschiedenen Stationen, die blind ausprobiert werden können. An einer Station müssen beispielsweise verschiedene Gegenstände nur durch Tasten erkannt und sortiert werden. An einer anderen Station soll Wasser von einem Becher in einen anderen umgefüllt werden – ohne dabei etwas sehen zu können.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Perspektivwechsel mit euch!
Text: Selin
Der dritte Tag
Wege zueinander – Schulen im Austausch über Zäune hinweg
Im Rahmen der Projektwoche arbeitet eine Gruppe am Projekt „Wege zueinander – Schulen im Austausch über Zäune hinweg“. Ziel ist es, den Kontakt zwischen dem PGU und dem PWG zu verbessern, da es derzeit noch Vorurteile gegenüber den Schülerinnen und Schülern des PWG gibt.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der gemeinsamen Gestaltung von Begegnungsorten. Geplant ist, den Schulhof an den Stellen aufzuwerten, an denen sich Schülerinnen und Schüler beider Schulen begegnen. Dazu gehört unter anderem der Bau von Holzfiguren sowie die Verbesserung des Weges zur Sporthalle. Aktuell führt dieser Weg häufig über den Fußball- und Basketballplatz. Künftig sollen Linien erneuert und Flächen ansprechend gestaltet werden.
Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem der persönliche Austausch. Am 28. April kommen Schülerinnen und Schüler beider Schulen, Lehrkräfte sowie die Schulleitung des PWG zusammen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Ergänzend dazu führt die Projektgruppe eine Umfrage unter PGU-Schülerinnen und -Schülern durch. Darin äußern sie ihre Eindrücke vom PWG.
Die Ergebnisse fallen ehrlich, aber auch deutlich aus: Häufig werden zunächst negative Begriffe wie „aggressiv“ oder „unfreundlich“ genannt, während positive Eigenschaften nur vereinzelt vorkommen. Diese Rückmeldungen machen sichtbar, dass es bestehende Vorurteile gibt.
Genau hier setzt das Projekt an. Durch Begegnungen, Gespräche und gemeinsames Arbeiten sollen gegenseitiges Verständnis gefördert und Vorurteile abgebaut werden. Die geplante Umgestaltung des Schulhofs unterstützt diesen Ansatz zusätzlich, indem sie Orte schafft, an denen Austausch ganz selbstverständlich stattfinden kann.
Wir laden alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte herzlich ein, die Entwicklung dieses Projekts zu verfolgen und sich ein eigenes Bild von den Ergebnissen zu machen.
Text: Clemens
Grenzen überwinden: Die 6a eröffnet das Schulfest
Im Rahmen der UNESCO-Projektwoche vom 27. bis 30.04.2026 bereitet die Klasse 6a eine abwechslungsreiche und spannende Eröffnung des Schulfestes sowie vielfältige Beiträge vor.
Die Schülerinnen und Schüler organisieren die Auftaktveranstaltung in verschiedenen Gruppen: Sie studieren Tänze ein, entwickeln ein eigenes Spiel und gestalten ein Kochbuch mit Rezepten aus unterschiedlichen Ländern. Die Rezepte stammen aus den Herkunftsländern der Klasse, beispielsweise aus Finnland und Russland.
Das Kochbuch wird auf dem Schulfest digital angeboten; zusätzlich kann eine gedruckte Version bestellt werden. Darüber hinaus lädt die Klasse an ihren Ständen dazu ein, landestypische Speisen zu probieren.
Sowohl das Kochbuch und das selbst entwickelte Spiel als auch die kulinarischen Angebote und die Tänze werden im Rahmen des Schulfestes präsentiert.
Text: Laura, Emma
Experimentalvortrag Chemie – Experimente verständlich erklärt
Im Rahmen der Projektwoche vom 27. bis zum 30. April dreht sich im Kurs „Experimentalvortrag Chemie 827“ alles um spannende Experimente und deren Vorbereitung für das Schulfest. Unter der Leitung von Herrn Weckenbrock und Herrn Homann arbeitet die Gruppe daran, Versuche so aufzubauen, dass sie später anschaulich präsentiert und verständlich erklärt werden können.
Dabei steht nicht nur die Durchführung der Experimente im Vordergrund, sondern vor allem das Verständnis der dahinterliegenden Prozesse. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv damit auseinander, wie und warum bestimmte Reaktionen ablaufen, um diese beim Schulfest nachvollziehbar vermitteln zu können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Wasserstoff, das ausführlich erarbeitet wird. Darüber hinaus werden auch Aspekte des Klimawandels aufgegriffen und mit chemischen Inhalten verknüpft.
Die Arbeitsatmosphäre im Kurs ist durchweg positiv. Die betreuenden Lehrkräfte unterstützen die Gruppe engagiert und stehen jederzeit für Fragen zur Verfügung. So entsteht ein offenes Lernumfeld, in dem konzentriert und zugleich mit Freude gearbeitet wird. Viele Schülerinnen und Schüler zeigen großes Interesse und probieren die Experimente mit Neugier aus.
Im Verlauf der Woche werden die Versuche Schritt für Schritt vorbereitet, erprobt und weiterentwickelt. Ziel ist es, diese beim Schulfest nicht nur vorzuführen, sondern auch anschaulich zu erklären. Auf diese Weise erhalten Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die Welt der Chemie und erleben, wie interessant naturwissenschaftliche Phänomene im Alltag sein können.
Text: Julius, Jarno
Fluchtgeschichten interaktiv erleben – Wenn Entscheidungen über die Zukunft bestimmen
Wie fühlt es sich an, die eigene Heimat verlassen zu müssen? Welche Entscheidungen treffen Menschen auf der Flucht? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projekt „Fluchtgeschichten interaktiv erleben“ am Pestalozzi-Gymnasium Unna unter der Leitung von Herrn Kassemeier.
Im Rahmen der Projektwoche entwickeln Schülerinnen und Schüler interaktive Formate, um Fluchtgeschichten nicht nur zu erzählen, sondern erlebbar zu machen. Mithilfe von Filmen, digitalen Spielen und persönlichen Interviews zeigen sie eindrucksvoll, mit welchen Herausforderungen geflüchtete Menschen konfrontiert sind und welche schwierigen Entscheidungen sie auf ihrem Weg treffen müssen.
In Kleingruppen entstehen dazu verschiedene Projekte, in die viel Zeit, Kreativität und Engagement investiert wird. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Welchen Weg wählt man? Wem kann man vertrauen? Was nimmt man mit, wenn man plötzlich alles zurücklassen muss? Durch die interaktive Gestaltung wird deutlich, wie komplex und emotional solche Situationen sind.
Das Projekt verdeutlicht, dass Flucht weit mehr ist als ein Thema aus den Nachrichten. Es geht um Menschen, ihre persönlichen Geschichten und ihre Gefühle.
Wir laden alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte herzlich ein, sich mit den Ergebnissen dieses Projekts auseinanderzusetzen und neue Perspektiven kennenzulernen.
Text: Henri
Ein Kochbuch voller Vielfalt
Das Projekt „Kulinarische Grenzen überwinden“ sammelt seine Rezepte und ihre Geschichten in einem besonderen Buch.
Kochen verbindet Menschen, Kulturen und Geschichte – genau darum geht es im Projekt „Kulinarische Grenzen überwinden“, das von Herrn Horstman geleitet wird. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten gemeinsam daran, ein Kochbuch zu erstellen. Dieses soll gedruckt und beim kommenden Schulfest am 4. Juli verkauft werden.
Im Projekt führen die Teilnehmenden viele verschiedene Aktivitäten rund ums Kochen durch. Jeden Morgen bereiten sie gemeinsam unterschiedliche Gerichte zu, wie zum Beispiel Hühnchen mit Reis. Außerdem erstellen sie Zutatenlisten und kaufen die benötigten Zutaten ein. Dabei setzen sie sich intensiv mit der Zubereitung auseinander und lernen die einzelnen Rezepte Schritt für Schritt kennen.
Zusätzlich arbeiten sie an der Gestaltung des Kochbuchs. Sie sammeln Ideen für das Layout, schreiben die Rezepte auf, gestalten die Seiten und ergänzen diese mit Bildern. Im Anschluss planen sie den Druck, damit das Buch beim Schulfest verkauft werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Geschichten hinter den Gerichten. Die Gruppe recherchiert, woher die Speisen stammen, welche Traditionen mit ihnen verbunden sind und welche Bedeutung sie in verschiedenen Kulturen haben. So entsteht nicht nur ein Kochbuch mit leckeren Rezepten, sondern auch eines voller kultureller Hintergründe und spannender Geschichten.
Text: Ferdinand
Kreative Aktionen für Föckinghausen
Das Projekt „Unser Föckinghausen – kreative Freizeitgestaltung“ zeigt, wie vielfältig und spannend gemeinsame Freizeit gestaltet werden kann.
Im Rahmen der Projektwoche am PGU widmet sich die Gruppe der Frage, wie Klassenfahrten nach Föckinghausen abwechslungsreich und sinnvoll gestaltet werden können. Statt klassischem Unterricht oder einfachen Wanderungen entwickeln die Schülerinnen und Schüler kreative Ideen für gemeinsame Aktivitäten.
Ein zentrales Ziel ist die Planung spannender Touren rund um Föckinghausen. Mithilfe von GPS-Geräten und Rätselkarten entstehen innovative Routen, die an moderne Schatzsuchen erinnern und für ein besonderes Gemeinschaftserlebnis sorgen. Auch die gemeinsame Verpflegung wird mitgedacht: Die Schülerinnen und Schüler planen, wie Mahlzeiten organisiert und zusammen zubereitet werden können.
Unterstützt von Herrn Jendral und Herrn Schrewe arbeitet die Gruppe daran, ihre Ideen konkret auszuarbeiten und praxistauglich umzusetzen. So entstehen vielseitige Konzepte, die zukünftige Klassenfahrten bereichern und zu einem unvergesslichen Erlebnis machen können.
Text: Ferdinand
Grenzen überwinden: Projektgruppe macht große Fortschritte
Schülerinnen und Schüler stellen ihre Kartons fertig und stärken den Zusammenhalt mit einer gemeinsamen Aktion.
Die Projektgruppe „Grenzen überwinden“ am PGU setzt ihre Arbeit in dieser Woche engagiert fort. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler bereits intensiv mit Themen wie Überforderung, Bodyshaming, Prokrastination, Sprachbarrieren und Prüfungsangst auseinandergesetzt haben, sind nun weitere wichtige Fortschritte zu erkennen.
Am Mittwoch werden die gestalteten Kartons fertiggestellt und für die spätere Präsentation vorbereitet. Auf ihnen werden verschiedene Herausforderungen des Alltags anschaulich dargestellt und kreativ aufgearbeitet.
Neben der inhaltlichen Arbeit spielt auch der Gemeinschaftsgedanke eine wichtige Rolle. So knüpfen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Armbänder und verbringen bewusst Zeit miteinander. Diese gemeinsame Aktion sorgt für eine positive Atmosphäre und stärkt den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Das Projekt „Grenzen überwinden“ zeigt eindrucksvoll, wie kreativ und engagiert sich die Teilnehmenden mit bedeutenden Themen auseinandersetzen. Die Ergebnisse werden am Ende der Projektwoche beim Schulfest präsentiert.
Wir laden alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte herzlich ein, die vielfältigen Beiträge kennenzulernen und sich selbst ein Bild von der Projektarbeit zu machen.
Text: Felix
Der vierte Tag
Heute ist der letzte Tag unserer Projektwoche angebrochen. Die Projekte sind in ihren letzten Zügen und wir begleiten den Tag auch heute wieder.
Interview mit Frau Lausch (Korrdinatorin): Warum Projekttage so wichtig sind
Im Rahmen der Projekttage hatten wir die Gelegenheit, unsere UNESCO-Lehrerin Frau Lausch zu interviewen. Dabei haben wir spannende Einblicke in die Hintergründe und Ziele der Projekttage erhalten.
Frage: Frau Lausch, warum finden die Projekttage jedes Jahr statt?
Antwort: Unsere Schule ist Teil des UNESCO-Netzwerks. In diesem Zusammenhang veranstalten alle Schulen im Netzwerk jährlich Projekttage. In diesem Jahr lautet das Thema „Grenzen überwinden“. Es ist bewusst offen formuliert, damit jede Lehrkraft eigene Schwerpunkte setzen kann.
Frage: Was bedeutet es eigentlich, eine UNESCO-Schule zu sein?
Antwort: Eine UNESCO-Schule zu sein bedeutet vor allem, sich mit anderen Schulen zu vernetzen und gemeinsam an wichtigen Themen zu arbeiten – zum Beispiel Frieden und die 17 Nachhaltigkeitsziele. Auch unsere Schule leistet dazu ihren Beitrag, etwa durch AGs und die Projektwoche.
Frage: Worin unterscheiden sich die Projekttage vom normalen Unterricht?
Antwort: Ein großer Unterschied ist, dass es keinen Leistungsdruck gibt. Es werden keine Noten vergeben, und alles läuft freier und entspannter ab. Die Schülerinnen und Schüler sollen vor allem Spaß haben, sich wohlfühlen und eine gute Zeit erleben.
Frage: Warum ist Ihnen die UNESCO-Arbeit persönlich so wichtig?
Antwort: Ich finde es entscheidend, Bewusstsein zu schaffen und Menschen für wichtige Themen zu sensibilisieren. Nur so kann sich langfristig etwas verändern.
Frage: Was war Ihr schönstes Erlebnis im Rahmen der Projekttage?
Antwort: Das kann ich tatsächlich gar nicht sagen. Für mich sind alle Projekte auf ihre eigene Art besonders und wichtig.
Frage: Was möchten Sie den Schülerinnen und Schülern zum Abschluss mit auf den Weg geben?
Antwort: Jeder kann im Alltag etwas dazu beitragen, die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Man muss gar nicht groß anfangen – auch kleine Dinge können viel bewirken.
Interview geleitet von Selin Asgarov
„Zusammen feiern anstatt zusammen zu lernen“
Ein Interview mit unserer Schulleiterin Frau Remmers
Im Rahmen der Projektwoche hatten wir die Gelegenheit, unsere Schulleiterin Frau Remmers zu interviewen. Sie hat uns ihre Eindrücke zur Projektwoche und ihre Vorfreude auf das Schulfest geschildert.
Frage: Frau Remmers, welche Bedeutung hat das Schulfest für Sie persönlich?
Antwort: Ich habe schon als Kind an dieser Schule ein Schulfest erlebt – das war wirklich legendär und einfach toll. Daran habe ich sehr schöne Erinnerungen.
Frage: Warum findet das Schulfest gerade in diesem Jahr statt?
Antwort: Die Pflegschaft fragt schon seit Jahren, wann es endlich wieder ein Schulfest geben wird. In diesem Jahr hat sich die Gelegenheit ergeben, da es keinen Abiturjahrgang gibt.
Frage: Wie erleben Sie die diesjährige Projektwoche?
Antwort: Ich empfinde die Projektwoche als sehr lebendig. Endlich können die Schülerinnen und Schülern einmal etwas anderes als den regulären Unterricht machen. Außerdem haben Lehrkräfte und Schülerschaft die Möglichkeit, sich von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.
Frage: Worauf freuen Sie sich beim Schulfest am meisten?
Antwort: Wir haben die Chance, gemeinsam zu feiern und nicht nur zusammen zu lernen. So können wir als Schulgemeinschaft noch enger zusammenwachsen. Wenn das Schulfest um 17 Uhr zu Ende geht und alles rund und gelungen war, bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe vor allem auf viele fröhliche Gesichter und eine gute Stimmung.
Frage: Wird es in Zukunft wieder ein Schulfest geben?
Antwort: In naher Zukunft wird es voraussichtlich kein weiteres Schulfest geben. Durch die anstehende Oberstufenreform stehen in den kommenden Schuljahren viele Veränderungen an. Das Kollegium muss sich darauf erst einstellen.
Am 04.07. sollten wir also alle das Schulfest gemeinsam genießen – denn bis zum nächsten Mal wird es sicherlich etwas dauern.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass dieses Schulfest unvergesslich wird!
Interview von Lukas Gerber
